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Spannlager
 

Spannlager sind einbaufertige Maschinenelemente. In Kombination mit gezogenen Wellen sind sie besonders montagefreundlich und zur Gestaltung wirtschaftlicher Lagerungen geeignet. Sie eignen sich gut, wenn überwiegend radiale Belastungen aufgenommen werden sollen.

 
 

Spannlager mit verbreitertem Innenring haben eine geringere Verkippung zur Folge und laufen dadurch ruhiger.

 
 

Spannlager mit sphärischem Außenring eignen sich gut, wenn:

 
 
  • statische Winkelfehler der Welle ausgeglichen werden müssen, die durch Montageungenauigkeit und Toleranzen in der Anschlusskonstruktion verursacht werden ➤ Abschnitt
  • bei Umgebungsbedingungen wie Staub, Schmutz, Feuchtigkeit, Steinschlag und Stößen sehr gute Dichtungen notwendig sind ➤ Abschnitt .
 
 

Spannlager mit zylindrischem Außenring eignen sich gut, wenn:

 
 
  • bereits eine zylindrische Gehäusebohrung vorhanden ist
  • der Außenring der Lager durch montagefreundliche Sprengringe fixiert werden soll.
 
 

Spannlager mit profilierter Bohrung eignen sich gut, wenn:

 
 
  • über Wellen sehr hohe Momente übertragen werden müssen.
 
 

Spannlager mit Gummidämmring eignen sich gut, wenn:

 
 
  • Schwingungen und Stöße aufgenommen werden sollen
  • Laufgeräusche gedämpft werden müssen.
 
   

Bild 1
Ausgleich statischer Winkelfehler, verfügbare Dichtungen mit unterschiedlich starken Dichtwirkungen

η =  Dichtwirkung

 

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Lagerausführung

 

Ausführungsvarianten

 

Die Spannlager haben eine sphärische oder zylindrische Mantelfläche. Sie werden vorwiegend mit einem Exzenterspannring oder mit Gewinde­stiften auf der Welle befestigt.

 
 

Die Abdichtung der Lager erfolgt mit einer Reihe zur Verfügung stehender Standarddichtungen, die jeweils auf unterschiedliche Anwendungs­bedingungen angepasst sind.

 
 

Spannlager gibt es in folgenden Ausführungen:

 
 
  • Standardlager nach ISO ➤ Link
  • Korrosionsbeständige Lager in VA-Ausführung oder Corrotect-beschichtet nach ISO ➤ Link
  • Black Series mit Durotect BS-Beschichtung nach JIS B 1558 ➤ Link .
 
imageref_18348417035_All.gif   Darüber hinaus stehen Spannlager auf Anfrage in vielen weiteren Aus­führungen und Größen sowie für spezielle Anwendungen zur Verfügung.  
imageref_19964530187_All.gif   Zahlreiche Baugrößen werden in X‑life-Premiumqualität geliefert. Diese Produkte sind in den Produkttabellen gekennzeichnet.  
  Spannlager in X‑life-Premiumqualität haben beispielsweise eine niedrigere Rauheit Ra und eine bessere Formgenauigkeit der Laufbahnen als vergleichbare Ausführungen ohne X‑life. Dadurch ist zum Beispiel bei gleicher Dimensionierung die Tragfähigkeit und Lebensdauer dieser Lager höher. Bei bestimmten Anwendungen kann so gegebenenfalls die Lagerung kleiner ausgelegt werden.  
  Bei Spannlagern in X‑life-Premiumqualität wurde zudem der Exzenter­spannring konstruktiv verbessert und die Schmierstoffmenge und ‑verteilung optimiert. Gehäuse ASE haben zusätzliche Querstreben an der Unterseite. Für extreme Anforderungen wurde der Käfig- und Dichtungswerkstoff bei den Hoch- und Tieftemperaturausführungen (Nachsetz­zeichen FA101) gegenüber früheren Versionen deutlich verbessert.  

Metrische und zöllige Ausführungen

 

Die Spannlager sind in metrischen Abmessungen erhältlich. Einige Bau­reihen haben Bohrungsdurchmesser in Zoll-Abmessungen.

 
 

Standardlager nach ISO

 

Grundlage der Spannlager sind die Rillenkugellager-Reihen 60, 62 und 63. Die Zahlen kennzeichnen den Kugelsatz und damit auch die Trag­fähigkeit des Lagers ➤ Abschnitt . Der Innenring ist ein- oder beidseitig verbreitert, die Bohrung hat bei den meisten Ausführungen eine Plus­toleranz.

 
 

Spannlager sind besonders montagefreundlich und für vorzugsweise gezogene Wellen der Toleranzklassen h6 Ⓔ bis h9 Ⓔ geeignet. Für Loslager werden Wellen der Toleranzklassen h5 Ⓔ bis h7 Ⓔ empfohlen.

 

Sphärische Mantelfläche zum Ausgleich von Fluchtungsfehlern

 

Spannlager mit sphärischer Mantelfläche sind einreihige, montagefertige Baueinheiten, bestehend aus massivem Außenring, Käfigen aus Kunststoff oder Stahlblech und Dichtungen P, R, L oder T ➤ Tabelle 7. Lager mit beidseitig verbreitertem Innenring haben eine geringere Verkippung des Innenrings und laufen dadurch ruhiger.

 
 

In Verbindung mit einem auf die Bauform abgestimmten Gehäuse kompensieren Lager mit sphärischer Mantelfläche Fluchtungsfehler der Welle ➤ Abschnitt .

 
 

Die Spannlager sind bis auf wenige Ausnahmen nachschmierbar. Dazu haben sie zwei um 180° versetzte Schmierbohrungen in einer Ebene im Außenring.

 
 

Die Befestigung auf der Welle erfolgt durch Exzenterspannring, Gewindestifte im Innenring, Spannhülse, Mitnehmernut, Passung oder Profilbohrung ➤ Bild 2.

 

Zylindrische Mantelfläche für zylindrische Gehäuse­bohrung

 

Spannlager mit zylindrischer Mantelfläche sind einreihige, montagefertige Baueinheiten, bestehend aus massivem Außenring, ein- oder beidseitig verbreitertem Innenring, Käfigen aus Kunststoff und Dichtungen P oder R ➤ Tabelle 7. Lager mit beidseitig verbreitertem Innenring haben eine geringere Ver­kippung des Innenrings zur Folge und laufen dadurch ruhiger.

 
 

Die Spannlager sind befettet und können nicht nachgeschmiert werden.

 
 

Ihre Befestigung auf der Welle erfolgt durch Exzenterspannring, Passung oder Profilbohrung ➤ Link und ➤ Link .

 
 

Befestigung und Ausführung

Festlager

 

Zur Befestigung dienen Exzenterspannringe, Gewindestifte oder integrierte Spannhülsen ➤ Bild 2 und ➤ Bild 3. Bestimmte Baureihen werden durch Passung auf der Welle fixiert. Die ein- oder beid­seitige Verbreiterung des Innenrings wird als Lauffläche für die Dichtung genutzt und verhindert eine stärkere Verkippung des Innenrings.

 

Schwingungs­gedämpfte Lager

 

Für Anwendungen, bei denen starke Schwingungen auftreten können, eignen sich zur Dämpfung Spannlager mit dickwandigem Gummi­dämmring ➤ Bild 3.

 

Loslager

 

Spannlager mit einer Mitnehmernut im Innenring sind Loslager, die bei niedrigen Drehzahlen und Belastungen zum Ausgleich von Längen­dehnungen der Welle eingesetzt werden ➤ Bild 3. Die Nut erlaubt eine einfache radiale Befestigung des Lagers auf der Welle.

 
 

   

Bild 2
Befestigungsarten der Spannlager

Symbole/00016410_mei_in_0k_0k.gif  Befestigung mit Exzenterspannring, Lager nachschmierbar
Symbole/00016411_mei_in_0k_0k.gif  Befestigung mit inkorporierter Spannhülse, Lager nachschmierbar
Symbole/00016412_mei_in_0k_0k.gif  Befestigung mit Gewindestiften im Innenring, Lager nachschmierbar

 

imageref_22454033547_All.gif

 
   

Bild 3
Ausführungsbeispiele der Spannlager

Symbole/00016410_mei_in_0k_0k.gif  Spannlager mit Gummidämmring
Symbole/00016411_mei_in_0k_0k.gif  Spannlager mit Mitnehmernut (Loslager), nachschmierbar
Symbole/00016412_mei_in_0k_0k.gif  Spannlager mit Einstellring (für zylindrische Gehäusebohrung)

 

imageref_22454152203_All.gif

 
 

Spannlager mit Exzenterspannring

 

Diese „klassischen“ INA-Spannlager werden mit einem Spannring auf der Welle befestigt ➤ Bild 4. Sie sind besonders geeignet für Lagerungen mit gleichbleibender Drehrichtung; bei niedriger Drehzahl und Belastung auch für wechselnde Drehrichtung.

 
 

Der Spannring wird vorzugsweise in Drehrichtung verspannt und mit einem Gewindestift gesichert. Diese Verbindungsart schont die Welle und lässt sich leicht wieder lösen.

 
 

Abgedichtete Lager sind bis auf wenige Baureihen nachschmierbar.

 

Korrosionsschutz

 

Die Innenringe sind bis d = 60 mm, Spannringe generell Corrotect-beschichtet und so vor Passungsrost geschützt. Dies gilt nicht für die Baureihe RALE..-XL-NPP(-B).

 
   

Bild 4
Befestigung durch Exzenter­spannring

GE..-XL-KRR-B

 

imageref_22832408587_All.gif

 
 

Spannlager mit Exzenterspannring und Nuten im Außenring

 

Die Grundform der Baureihe RAE..-XL-NPP-NR ist ein Spannlager mit Exzenterspannring und einseitig verbreitertem Innenring ➤ Bild 5. Der Außenring hat eine zylindrische Mantelfläche und zwei Nuten nach DIN 616 und ISO 464. Die Lager werden in zylindrische Bohrungen montiert und axial durch montagefreundliche Sprengringe fixiert. Ein Sprengring nach DIN 5417 ist bei der Lieferung montiert.

 
 

Die Spannlager sind befettet und nicht nachschmierbar.

 

Korrosionsschutz

 

Die Innenringe sind bis zu einem Bohrungsdurchmesser d = 60 mm Corrotect‑beschichtet und damit vor Passungsrost geschützt.

 
   

Bild 5
Spannlager mit zylindrischer Mantelfläche und zwei Nuten im Außenring

RAE..-XL-NPP-NR

 

imageref_9007209621139595_All.gif

 
 

Spannlager mit Gewindestiften im Innenring

 

Bei diesen Spannlagern wird der Innenring durch zwei um 120° versetzte Gewindestifte auf der Welle fixiert ➤ Bild 6. Diese Art eignet sich für Lagerungen mit gleichbleibender Drehrichtung, bei niedriger Drehzahl und Belastung auch für wechselnde Drehrichtung.

 
 

Die Gewindestifte sind selbsthemmend und haben ein Feingewinde mit Ringschneide zur sicheren Befestigung der Lager.

 
 

Die Lager sind, bis auf die Baureihe AY..-XL-NPP-B, nachschmierbar.

 
   

Bild 6
Befestigung durch Gewindestifte im Innenring

GYE..-XL-KRR-B

 

imageref_22832412043_All.gif

 
 

Spannlager mit Spannhülse

 

Bei dieser Baureihe wird der Innenring durch eine Spannhülse mit Nut­mutter und Sicherungsblech auf der Welle befestigt ➤ Bild 7. Diese Spannlager eignen sich für Wellen bis Toleranzklasse h11 Ⓔ.

 
 

Die Lager sind nachschmierbar.

 

Für höhere Drehzahlen geeignet

 

Diese Art eignet sich für Lagerungen mit gleichbleibender oder wechselnder Drehrichtung und bei höheren Drehzahlen.

 
 

Spannhülse und Nutmutter verbinden den Lagerinnenring konzentrisch und kraftschlüssig mit der Welle. Dadurch sind Drehzahlen annähernd wie bei Rillenkugellagern möglich. Gleichzeitig ist bei diesen Lagern die Laufruhe höher als bei normalen Spannlagern. Spannhülse, Nutmutter und Sicherungsblech sind verzinkt.

 

Reversierbetrieb

 

Die Lager sind sehr gut für Reversierbetrieb geeignet. Durch die kraftschlüssige Verbindung entsteht keine Reibkorrosion zwischen Welle und Spannhülsenbohrung.

 

Austauschbarkeit

 

Durch die inkorporierte Spannhülse haben die Lager die gleichen radialen Abmessungen, bei geringfügig niedrigeren Tragzahlen, wie die Spannlager mit Exzenterspannring oder mit Gewindestiften im Innenring und sind mit diesen Lagern austauschbar.

 
   

Bild 7
Befestigung durch Spannhülse und Nutmutter

GSH..-XL-2RSR-B

 

imageref_22833132299_All.gif

 
 

Spannlager mit Mitnehmernut

Als Loslager bei niedrigen Drehzahlen einsetzbar

 

Spannlager mit Mitnehmernut im Innenring sind Loslager mit hochtemperaturbeständigen Eigenschaften ➤ Bild 8. Loslager werden bei niedrigen Drehzahlen und Belastungen zum Ausgleich von Längendehnungen der Welle eingesetzt.

 
 

Durch die Nut sind sie radial einfach zu befestigen. Die Verdreh­sicherung kann durch einen Mitnehmerstift in der Welle oder durch einen Stellring mit Stift erfolgen. Die Loslager sind für gezogene Wellen der Toleranzklassen h5 Ⓔ bis h7 Ⓔ geeignet.

 
 

Die Lager sind nachschmierbar.

 

Korrosionsschutz

 

Die Innenringe sind bis zu einem Bohrungsdurchmesser d = 60 mm Corrotect‑beschichtet und damit vor Passungsrost geschützt.

 
   

Bild 8
Befestigung durch Mitnehmernut

GLE..-XL-KRR-B

 

imageref_22833135755_All.gif

 
 

Einstell-Rillenkugellager mit Bohrung für Passung

 

Einstell-Rillenkugellager gibt es mit zylindrischer Bohrung für Passungssitz ➤ Bild 9 sowie mit geräumter Vierkant- und Sechskant­bohrung ➤ Bild 11.

 
 

Die Außenring-Mantelfläche ist sphärisch.

 
 

Lager mit Passungssitz auf der Welle ermöglichen Drehzahlen wie Standard­kugellager. Diese sind für Lagerungen mit wechselnder Drehrichtung geeignet und bieten eine gute Laufruhe.

 
   

Bild 9
Einstell-Rillenkugellager mit Passungssitz

2..-XL-NPP-B

 

imageref_9007209621475211_All.gif

 
imageref_18350416395_All.gif   Für Einstell-Rillenkugellager mit Passungssitz gelten die Passungs­angaben für Kugellager!  
 

Rillenkugellager mit Bohrung für Passung

 

Diese Lager haben einen zylindrischen Außenring und werden in zylindrischen Bohrungen eingebaut ➤ Bild 10. Der Innenring ist beidseitig verbreitert und wird durch eine Passung auf der Welle befestigt. Durch den breiteren Innenring können zusätzliche axiale Distanzringe entfallen.

 
 

Der zentrische Sitz ermöglicht Drehzahlen wie von Standard­kugellagern, die Belastung kann sowohl gleichbleibend als auch wechselnd sein. Gleichzeitig wird eine gute Laufruhe erreicht.

 
 

Die Toleranz der Innenringbohrung entspricht der Toleranzklasse Normal nach ISO 492.

 
 

Die nach außen abgewinkelten Blechscheiben bilden einen größeren Fettraum.

 
   

Bild 10
Rillenkugellager mit breitem Innenring und Bohrung für Passung

2..-XL-KRR
2..-XL-KRR-AH

 

imageref_9007209621008139_All.gif

 
 

Einstell-Rillenkugellager mit profilierter Bohrung

Übertragung hoher Momente

 

Lager mit profilierter Bohrung werden eingesetzt, wenn Wellen sehr hohe Momente übertragen müssen und das nur mit Vierkant- oder Sechskantwellen möglich ist ➤ Bild 11. Die Verdrehsicherung erfolgt durch Formschluss.

 
 

Diese Lager haben einen sphärischen oder zylindrischen Außenring und einen beid­seitig verbreiterten Innenring ➤ Bild 11 und ➤ Bild 12. Es werden Wellen der Toleranzklasse h11 Ⓔ empfohlen.

 
 

Die Lager sind maximal befettet; einige Ausführungen mit sphärischer Mantelfläche sind auch nachschmierbar.

 

Korrosionsschutz

 

Die Lager sind Corrotect-beschichtet.

 
   

Bild 11
Einstell-Rillenkugellager mit profilierter Bohrung

Symbole/00016410_mei_in_0k_0k.gif  Vierkantbohrung
Symbole/00016411_mei_in_0k_0k.gif  Sechskantbohrung
VK..-KTT-B
SK..-KRR-B

 

imageref_9007209621004683_All.gif

 
   

Bild 12
Rillenkugellager mit breitem Innenring und profilierter Bohrung

Symbole/00016410_mei_in_0k_0k.gif  Sechskantbohrung
SK..-KRR
SK..-KTT

 

imageref_9007214745192331_All.gif

 
 

Spannlager mit Gummidämmring

 

Spannlager mit Gummidämmring werden mit Exzenterspannring auf der Welle befestigt. Der Außenring ist mit einem dickwandigen NBR-Dämmring ummantelt ➤ Bild 13.

 
   

Bild 13
Spannlager mit Gummidämmring

Symbole/00016410_mei_in_0k_0k.gif  CRB..-XL mit Anschlagschulter
Symbole/00016411_mei_in_0k_0k.gif  RABR(A,B)
Symbole/00016412_mei_in_0k_0k.gif  RCR(A,B)
Symbole/00016413_mei_in_0k_0k.gif  RCSM(A,B)
Aufbau der Lagerbezeichnung ➤ Tabelle 22

 

imageref_22443834635_All.gif

 

Gedämpfte Laufgeräusche

 

Der Dämmring nimmt Schwingungen und Stöße auf und dämpft dadurch Laufgeräusche.

 

Unterschiedliche Bauformen

 

Die Mantelfläche der Dämmringe ist sphärisch oder zylindrisch.

 
 

Für Walzenlagerungen gibt es eine Baureihe mit Anschlagschulter am Gummiring.

 
 

Lager mit Gummidämmring sind nicht nachschmierbar.

 
 

Rohr- und Gehäusedurchmesser für Spannlager mit Gummi­dämmring beachten:

 
 
  • CRB: Rohrinnendurchmesser D –0,6 bis –1,6
  • RABR, RCR, RCSM: Gehäusedurchmesser D –0,25 bis –0,35.
 

Korrosionsschutz

 

Innen- und Spannring sind Corrotect-beschichtet und dadurch vor Passungsrost geschützt. Dies gilt nicht für die Baureihen mit Spannlager RALE..-XL-NPP(-B).

 
 

Spannlager mit Einstellring aus Stahl

 

Diese Lager bauen auf Spannlagern mit Exzenterspannring oder Einstell-Rillenkugellagern auf, haben jedoch zusätzlich einen quergesprengten Außenring als Einstellring ➤ Bild 14. Sie werden in zylindrische Bohrungen montiert und kompensieren statische Fluchtungsfehler der Welle bis ±5°.

 
 

Bei der Baureihe PE wird der Innenring durch einen Spannring, bei der Baureihe BE durch Passung auf der Welle fixiert.

 
 

Spannlager mit Einstellring können nicht nachgeschmiert werden.

 

Für Blechkonstruktionen geeignet

 

Durch die Ringnuten im Außenring nach DIN 616 sind sie sehr gut für Blechkonstruktionen geeignet. Ihre axiale Befestigung erfolgt dort mit Sprengringen nach DIN 5417.

 
imageref_18350416395_All.gif   Für Einstellringe gelten die Passungstoleranzen der Rillenkugellager! Passung für Welle und Gehäuse so wählen, dass sich der Außenring des Spannlagers einstellen kann!  

Korrosionsschutz

 

Der Einstellring ist Corrotect-beschichtet und dadurch vor Passungsrost geschützt. Bei der Baureihe PE..-XL sind zusätzlich auch der Innen- und Spannring beschichtet.

 
   

Bild 14
Spannlager mit Einstellring aus Stahl

PE..-XL

 

imageref_9007209622060171_All.gif

 
 

Korrosionsbeständige Lager in VA-Ausführung oder Corrotect‑beschichtet nach ISO

 

Die Spannlager SUB, SUC und SUG sowie die Spannlager mit dem Nachsetzzeichen FA125 sind für korrosionsbeständige Lagerungen aus­gelegt. Sie eignen sich deshalb gleichermaßen gut für Anwendungen mit Feuchtigkeit, Schmutzwasser, Salzsprühnebel sowie bei Reinigungs­mitteln. Ihre klassischen Einsatz­gebiete sind der Agrar-, Bau- und Bergbaubereich, Förderanlagen, Textil-, Papier- und Holz­bearbeitungs­maschinen sowie Maschinen für die Nahrungs- und Getränke­industrie.

 

VA-Ausführung oder Corrotect‑beschichtet

 

Die Lager gibt es in VA‑Ausführung oder Corrotect-Dünnschicht-beschichtet ➤ Bild 15. Sie entsprechen in ihrem Aufbau einreihigen Rillenkugellagern 62, sind einbaufertig, besonders montagefreundlich und ermöglichen robuste, wirtschaftliche Lagerungen mit einer langen Gebrauchsdauer. Auf der Welle befestigt werden sie durch Gewindestifte im verlängerten Innenring oder mit einem Exzenterspannring.

 
 

Auf die Anwendung abgestimmte Dichtungen und Schmierfette sichern den Betrieb auch bei schwierigen Bedingungen.

 
   

Bild 15
Korrosionsbeständige Spann­lager, Corrotect-beschichtet oder in VA-Ausführung

Symbole/00016410_mei_in_0k_0k.gif  SUC (VA-Ausführung)
Symbole/00016411_mei_in_0k_0k.gif  SUG (VA-Ausführung)
Symbole/00016412_mei_in_0k_0k.gif  GRAE..-NPP-B-FA125 (Corrotect-beschichtet)

 

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Spannlager in VA-Ausführung

 

Bei Spannlagern SUB, SUC und SUG bestehen Lagerringe, Exzenterspannring und Wälzkörper aus hochlegiertem, nichtrostendem Wälzlagerstahl mit erhöhtem Chrom-Molybdängehalt, Werkstoffnummer 1.4125.

 
 

Stahlblechkäfige aus rostfreiem Stahl, Werkstoffnummer 1.4301, halten und führen die Wälzkörper.

 

Befestigung mit VA‑Gewindestiften

 

Der Innenring wird durch zwei um 120° versetzte VA-Gewindestifte, Werkstoffnummer 1.4301, axial auf der Welle fixiert. Diese Befes­tigungs­art eignet sich für Lagerungen mit gleichbleibender Dreh­richtung, bei niedriger Drehzahl und Belastung auch für wechselnde Drehrichtung.

 
 

Die Gewindestifte sind selbsthemmend und haben ein Feingewinde mit Ringschneide zur sicheren Befestigung der Lager unter Berücksichtigung der angegebenen Anziehdrehmomente ➤ Tabelle 35.

 

Befestigung mit VA-Exzenterspannring

 

Die Lager werden mit einem VA-Spannring auf der Welle befestigt. Sie sind damit besonders geeignet für Lagerungen mit gleich­bleibender Drehrichtung, bei niedriger Drehzahl und Belastung auch für wechselnde Drehrichtung.

 
 

Der Spannring wird vorzugsweise in Drehrichtung verspannt und muss mit dem Gewindestift gesichert werden. Diese Verbindungsart schont die Welle und lässt sich wieder leicht lösen.

 

Medienbeständigkeit

 

Insbesondere in der Nahrungsmittelindustrie ist die Beständigkeit des Werkstoffes hinsichtlich verschiedener Reinigungsmedien von zunehmender Bedeutung ➤ Tabelle 1.

 
   
Tabelle 1
Beständigkeit gegenüber Medien
 

Medium
+ beständig
(+) mäßig beständig
(–) kaum beständig
– nicht beständig
Konzen­tration
X5CrNi18-10
(1.4301)
440C
(1.4125)
%
+20 °C
+80 °C
+20 °C
+80 °C
Salzsäure
HCl
0,1
+
+
- -
1
(+)
- - -
18
- - - -
Flusssäure
HF
1
- - - -
5
1)
- 1)
-
Schwefelsäure
H2SO4
1
+
- - -
10
(+)
- - -
96
+
(+)
- -
Schwefelige Säure
H2SO3
1
+
+
- -
Salpetersäure
HNO3
5
+
+
- -
25
+
+
+
(+)
65
+
+
+
(+)
Phosphorsäure
H3PO4
1
+
+
+
+
10
+
+
(+)
+
85
+
+
+
-
Ameisensäure
HCOOH
5
+
+
- -
25
+
+
- -
Essigsäure
CH3COOH
5
+
+
+
-
25
+
+
+
-
Zitronensäure
5
+
+
+
+
25
+
+
- -
Chloressigsäure
5
+
+
(+)
-
Natriumchlorid
NaCl
10
+
+
(–)
(–)
Meerwasser
4
+
+
(–)
(–)
destilliertes Wasser
- +
+
+
+
Ammoniumhydroxid
NH4OH
1
+
+
+
+
10
+
+
+
+
Kalilauge
KOH
0,1
+
+
+
+
1
+
+
+
+
10
+
+
+
+
Chlorbleichlauge
1
+1)
+
2)
(–)
Wasserstoffperoxid
H2O2
5
+
+
+
+

 
 
______
 1    Nicht geprüft. Einschätzung ergibt sich aus restlicher Versuchsreihe.
 
 
 2    Nicht geprüft. Einschätzung nicht möglich.
 
 

Spannlager mit Corrotect-Beschichtung

 

Die Spannlager GRAE..-XL-NPP-B-FA125 und GE..-XL-KRR-B-FA125 sind komplett Corrotect-Dünnschicht-beschichtet.

 
 

Kunststoffkäfige aus Polyamid PA66 halten und führen die Wälz­körper.

 

Korrosionsschutz- Schichtsystem Corrotect

 

Die Corrotect-Dünnschichttechnologie ist eine wirtschaftliche Alternative zu herkömmlich korrosionsgeschützten Spannlagern. Die Dicke der Schicht liegt zwischen 2 μm und 5 μm.

 
 

Vorteile der Corrotect-Dünnschichtbeschichtung sind:

 
 
  • Allseitiger Korrosionsschutz auch an den gedrehten Oberflächen der Fasen und Radien
  • Langfristig keine Unterrostung der Dichtungen
  • Kleinere, bei der Anwendung beschädigte und dadurch blanke Stellen bleiben durch die kathodische Schutzwirkung korrosionsgeschützt
  • Im Vergleich mit unbeschichteten Teilen ist die Gebrauchsdauer durch den Korrosionsschutz deutlich höher
  • Baugleiche, unbeschichtete Lager und Gehäuse sind problemlos gegen beschichtete austauschbar
  • Lager und Gehäuse aus rostfreiem Wälzlagerstahl sind häufig nicht mehr notwendig.
 
imageref_17757187211_All.gif   Für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln ist die Corrotect-Dünnschichtbeschichtung nicht zugelassen.  

Medienbeständigkeit

 

Die Beständigkeit der Corrotect-Dünnschichtbeschichtung gegenüber verschiedenen Medien ist zu beachten ➤ Tabelle 2.

 
   
Tabelle 2
Beständigkeit gegenüber Medien
 

Chemikalien
Corrotect-Beschichtung1)
neutrale, organische Flüssigkeiten
(Öl, Bremsflüssigkeit, Benzin)
beständig
wässrige Salzlösungen im neutralen Bereich 6 ≦ pH ≧ 8 (Kochsalz NaCl, Seewasseranwendungen)
bedingt beständig
saure Flüssigkeiten (pH ≦ 6)
unbeständig
alkalische Flüssigkeiten (pH ≧ 8)
unbeständig
oxidierende Substanzen
(Ozon, Chlor, Peroxide, Hypochloride)
unbeständig

 
 
______
 1    Gilt für Corrotect-Beschichtungen auf Basis von Zink und Zinklegierung.
 

Befestigung mit Spannring

 

Die Lager werden mit einem Spannring auf der Welle befestigt. Sie sind damit besonders geeignet für Lagerungen mit gleich­bleibender Dreh­richtung, bei niedriger Drehzahl und Belastung auch für wechselnde Drehrichtung.

 
 

Der Spannring wird vorzugsweise in Drehrichtung verspannt und muss mit dem Gewindestift gesichert werden. Diese Verbindungsart schont die Welle und lässt sich wieder leicht lösen.

 
 

Black Series nach JIS B 1558

 

FAG-Spannlager mit sphärischem Außenring basieren auf ein­reihigen Rillenkugellagern 62 und sind ausgelegt nach JIS B 1558. Die Black-Series-Spannlager gibt es mit zwei Befestigungsarten und einer Dichtungsart. Sie sind nachschmierbar und besonders montage­freundlich.

 
 

Die Spannlager sind vorbefettet und sind mittels zweier Schmier­bohrungen im Außenring nachschmierbar.

 

Käfige aus Kunststoff

 

Die Lager haben Käfige aus Kunststoff ➤ Link und werden beidseitig mit ein­teiligen Dichtungen RSR mit anvulkanisierter Dichtlippe und einer vorgesetzten Schleuderscheibe abgedichtet.

 

Geräuscharm, geringes Reibmoment

 

Die gehonten Laufbahnen der Lagerringe zusammen mit der hohen Güteklasse der Kugeln sorgen für einen geräuscharmen Lauf und ein verringertes Reibmoment.

 

Basiskorrosionsschutz Durotect BS

 

Die Innen- und Außenringe sowie die Schleuderscheibe haben aufgrund der schwarzen Durotect BS-Beschichtung einen Basis­korrosionsschutz.

 
 

Spannhülsen sind Durotect BS-beschichtet oder phosphatiert.

 
 

Befestigung auf der Welle

Befestigung mit Gewindestiften

 

Bei den Spannlagern UC wird der Innenring durch zwei um 120° versetzte Gewindestifte auf der Welle fixiert ➤ Bild 16. Sie eignen sich für Lagerungen mit gleichbleibender Drehrichtung, bei niedriger Drehzahl und Belastung auch für wechselnde Dreh­richtung.

 
 

Die Gewindestifte sind selbsthemmend und haben ein Feingewinde mit Ringschneide zur sicheren Befestigung der Lager. Zur besseren Unterscheidung sind die metrischen Gewindestifte mit Durotect BS beschichtet und die zölligen verzinkt.

 
   

Bild 16
Befestigung durch Gewindestifte im Innenring

UC

 

imageref_22224408459_All.gif

 

Befestigung mit Spannhülse

 

Bei den Spannlagern UK wird der Innenring durch eine konzentrische Spannhülse nach JIS B 1552 auf der Welle fixiert ➤ Bild 17. Die Rauheit der Spannhülse ist innen und außen Ra 2,5. Sie eignen sich für Lagerungen mit wechselnder Drehrichtung, auch bei hoher Drehzahl und Belastung.

 
   

Bild 17
Befestigung durch Spannhülse

UK

 

imageref_22224413451_All.gif

 
 

Baureihenvergleich der Spannlager

 

Mögliche Abmessungen und Merkmale der Standardlager sind in der folgenden Tabelle dargestellt ➤ Tabelle 3. Das korrosionsbeständige Spannlager-Programm und die Spannlager nach JIS (Black Series) sind extra zusammengefasst ➤ Tabelle 4.

 
   
Tabelle 3
Merkmale der Spannlager, Baureihenvergleich Standardlager
 

Baureihe
Wellendurchmesser
Befestigung
Baureihe
Zubehör
Dichtung
Kompensieren Fluchtungs­fehler
Lager­luft
Käfig
Baureihe
Fett
Nach­schmier-­bar
Temperatur1)
Bemerkung
mm
inch
°C
von
bis
von
bis
Group
von
bis
GE..-XL-KLL-B
20
50
- - Exzenterspannring
GE..-XL-KLL-B
- L
ja
5
Stahl
GE..-XL-KLL-B
L069
ja
–40
+180
-
E..-XL-KLL
20
50
- - Exzenterspannring
E..-XL-KLL
- L
nein
3
PA66
E..-XL-KLL
GA13
nein
–20
+1002)
-
GRAE..-XL-NPP-B
12
60
- - Exzenterspannring
GRAE..-XL-NPP-B
- P
ja
3
PA66
GRAE..-XL-NPP-B
GA13
ja
–20
+1002)
-
GRA..-NPP-B-AS2/V
- - 5/8 1 15/16 GRA..-NPP-B-AS2/V
GRA..-NPP-B-AS2/V
RABRB..-XL-FA106
12
50
- - Exzenterspannring
RABRB..-XL-FA106
Gummidämmring
P
ja
3
PA66
RABRB..-XL-FA106
GA13
nein
–20
+85
-
RABRA..-XL-FA106
30
- - - RABRA..-XL-FA106
RABRA..-XL-FA106
leichte Reihe
RAE..-XL-NPP-B
12
50
- - Exzenterspannring
RAE..-XL-NPP-B
- P
ja
3
PA66
RAE..-XL-NPP-B
GA13
nein
–20
+1002)
-
RA..-NPP-B
- - 3/4 1 1/2 RA..-NPP-B
RA..-NPP-B
-
RALE..-XL-NPP-B
20
30
- - RALE..-XL-NPP-B
RALE..-XL-NPP-B
leichte Reihe
PE..-XL
20
40
- - PE..-XL
Einstellring
PE..-XL
Ringnuten im Einstellring
RCSMB..-XL-FA106
15
25
- - Exzenterspannring
RCSMB..-XL-FA106
Gummidämmring
P
nein
3
PA66
RCSMB..-XL-FA106
GA13
nein
–20
+85
-
RCSMA..-XL-FA106
30
- - - RCSMA..-XL-FA106
RCSMA..-XL-FA106
leichte Reihe
RCRA..-XL-FA106
20
- - - RCRA..-XL-FA106
RCRA..-XL-FA106
leichte Reihe, Montagefase
RCRB..-XL-FA106
20
- - - RCRB..-XL-FA106
RCRB..-XL-FA106
Montagefase
CRB..-XL
20
35
- - CRB..-XL
CRB..-XL
Anschlagschulter
Baureihe
Wellendurchmesser
Befestigung
Baureihe
Zubehör
Dichtung
Kompensieren Fluchtungs­fehler
Lager­luft
Käfig
Baureihe
Fett
Nach­schmier-­bar
Temperatur1)
  Bemerkung
mm
inch
°C
von
bis
von
bis
Group
von
bis
RAE..-XL-NPP
12
60
- - Exzenterspannring
RAE..-XL-NPP
- P
nein
3
PA66
RAE..-XL-NPP
GA13
nein
–20
+1002)
-
RALE..-XL-NPP
20
30
- - RALE..-XL-NPP
RALE..-XL-NPP
-
RAE..-XL-NPP-NR
20
40
- - RAE..-XL-NPP-NR
RAE..-XL-NPP-NR
zwei Nuten, ein Sprengring
RA..-NPP
- - 5/8 1 1/2 RA..-NPP
RA..-NPP
-
RAL..-NPP
- - 3/4 - RAL..-NPP
RAL..-NPP
-
GE..-XL-KRR-B
17
120
- - Exzenterspannring
GE..-XL-KRR-B
- R
ja
3
PA66
GE..-XL-KRR-B
GA13
ja
–20
+1002)
-
G..-KRR-B-AS2/V
- - 15/16 2 15/16 Exzenterspannring
G..-KRR-B-AS2/V
- R
ja
3
PA66
G..-KRR-B-AS2/V
GA13
ja
–20
+1002)
-
GE..-XL-KRR-B-2C
25
40
- - GE..-XL-KRR-B-2C
GE..-XL-KRR-B-2C
Schleuderscheiben
GNE..-XL-KRR-B
30
100
- - GNE..-XL-KRR-B
GNE..-XL-KRR-B
schwere Reihe
E..-XL-KRR-B
25
40
- - Exzenterspannring
E..-XL-KRR-B
- R
ja
3
PA66
E..-XL-KRR-B
GA13
nein
–20
+1002)
-
NE..-XL-KRR-B
50
- - - NE..-XL-KRR-B
NE..-XL-KRR-B
schwere Reihe
GE..-XL-KRR-B-FA101
20
75
- - Exzenterspannring
GE..-XL-KRR-B-FA101
- R
ja
5
Stahl
GE..-XL-KRR-B-FA101
L069
ja
–40
+180
PTFE-Dichtlippe
GE..-XL-KRR-B-FA164
20
90
- - GE..-XL-KRR-B-FA164
GE..-XL-KRR-B-FA164
GA11
+150
+250
E..-XL-KRR
20
70
- - Exzenterspannring
E..-XL-KRR
- R
nein
3
PA66
E..-XL-KRR
GA13
nein
–20
+1002)
-
GE..-XL-KTT-B
20
80
- - Exzenterspannring
GE..-XL-KTT-B
- T
ja
3
PA66
GE..-XL-KTT-B
GA13
ja
–20
+1002)
-
Baureihe
Wellendurchmesser
Befestigung
Baureihe
Zubehör
Dichtung
Kompensieren Fluchtungs­fehler
Lager­luft
Käfig
Baureihe
Fett
Nach­schmier-­bar
Temperatur1)
  Bemerkung
mm
inch
°C
von
bis
von
bis
Group
von
bis
GAY..-XL-NPP-B
12
60
- - Gewindestifte
GAY..-XL-NPP-B
- P
ja
3
PA66
GAY..-XL-NPP-B
GA13
ja
–20
+1002)
-
GAY..-NPP-B-AS2/V
- - 5/8 1 7/16 GAY..-NPP-B-AS2/V
GAY..-NPP-B-AS2/V
GYE..-XL-KRR-B
12
90
- - GYE..-XL-KRR-B
GYE..-XL-KRR-B
GY..-KRR-B-AS2/V
- - 1/2 2 15/16 GY..-KRR-B-AS2/V
GY..-KRR-B-AS2/V
AY..-XL-NPP-B
12
30
- - Gewindestifte
AY..-XL-NPP-B
- P
ja
3
PA66
AY..-XL-NPP-B
GA13
nein
–20
+1002)
-
GAY..-XL-NPP-B-FA164
12
15
- - Gewindestifte
GAY..-XL-NPP-B-FA164
- P
ja
5
Stahl
GAY..-XL-NPP-B-FA164
GA11
ja
+150
+250
PTFE-Dichtlippe
GLE..-XL-KRR-B
20
70
- - Mitnehmernut
GLE..-XL-KRR-B
- R
ja
5
Stahl
GLE..-XL-KRR-B
L069
ja
–40
+180
PTFE-Dichtlippe
BE..-XL
20
40
- - Passung
BE..-XL
Einstellring
P
ja
N
PA66
BE..-XL
GA13
nein
–20
+1002)
Ringnuten im Einstellring
2..-XL-NPP-B
12
50
- - Passung
2..-XL-NPP-B
- R
ja
N
PA66
2..-XL-NPP-B
GA13
nein
–20
+1002)
-
2..-XL-KRR(-AH)
13
60
- - 2..-XL-KRR(-AH)
nein
2..-XL-KRR(-AH)
SK(E)..-KRR-B
16,1
38,1
- - Sechskantbohrung
SK(E)..-KRR-B
- R
ja
3
PA66
SK(E)..-KRR-B
GA13
nein
–20
+1002)
korrosionsbeständig,
max. befettet
SK..-KRR
- - 7/8 1 1/4 SK..-KRR
nein
SK..-KRR
SK..-KTT-B
- - 7/8 1 1/4 Sechskantbohrung
SK..-KTT-B
- T
ja
3
PA66
SK..-KTT-B
L402
nein
–20
+1002)
korrosionsbeständig,
max. befettet
SK..-KTT
- - 1 1/4 1 3/4 SK..-KTT
nein
SK..-KTT
GA13
GSH..-XL-2RSR-B3)
20
50
- - Spannhülse
GSH..-XL-2RSR-B3)
- RSR
ja
4
PA66
GSH..-XL-2RSR-B3)
GA13
ja
–20
+1002)
-
GVK(E)..-KRR-B-AS2/V
16,3
- - - Vierkantbohrung
GVK(E)..-KRR-B-AS2/V
- R
ja
3
PA66
GVK(E)..-KRR-B-AS2/V
GA13
ja
–20
+1002)
korrosionsbeständig,
max. befettet
VK(E)..-KTT-B
25,4
38
1 - VK(E)..-KTT-B
T
VK(E)..-KTT-B
nein
GVK(E)..-KTT-B(-AS2/V)
25,4
39,7
1 1 9/16 GVK(E)..-KTT-B(-AS2/V)
T
GVK(E)..-KTT-B(-AS2/V)
ja

 
 
______
 1    Empfohlene Einsatztemperatur. Bei Temperaturen über +100 °C regelmäßig nachschmieren.
 
 
 2    Kurzzeitige Temperaturspitzen bis 120 °C möglich.
 
 
 3    Austauschbarkeit des Lagers beachten ➤ Link
 
   
Tabelle 4
Merkmale der Spannlager, Baureihenvergleich, korrosionsbeständig und Black Series
 

Baureihe
Wellendurchmesser
Befestigung
Dichtung
Kompen­sieren Fluchtungs­fehler
Lagerluft
Käfig
Fett
Nach­schmier­bar
Temperatur1)
Bemerkung
mm
inch
°C
von
bis
von
bis
von
bis
Korrosionsbeständiges Programm

   

   
GRAE..-XL-NPP-B-FA125
20
60
- - Exzenterspannring
P
ja
Group 3
PA66
GA47
ja
–20
+100
korrosionsbeständig, Corrotect-beschichtet
GE..-XL-KRR-B-FA125
20
50
- - Exzenterspannring
R
ja
Group 3
PA66
GA47
ja
–20
+100
korrosionsbeständig, Corrotect-beschichtet
SUB
20
50
- - Gewindestifte
RSR
ja
Group 3
VA-Stahl
FM222
ja
–35
+100
korrosionsbeständig, VA‑Ausführung
SUC
12
50
- - Gewindestifte
RSR
ja
Group 3
VA-Stahl
FM222
ja
–35
+100
korrosionsbeständig, VA‑Ausführung,
mit Schleuderscheibe
SUG
20
50
- - Exzenterspannring
RSR
ja
Group 3
VA-Stahl
FM222
ja
–35
+100
korrosionsbeständig, VA‑Ausführung
Black Series (Spannlager nach JIS)

   

   
UC 12
90
1/2
3 1/2
Gewindestifte
RSR
ja
C3
PA66
GA13
ja
–20
+1002)
Black Series, Durotect BS‑beschichtet, Basis-Korrosionsschutz
UK 20
80
- - Spannhülse
nach JIS B 1552
RSR
ja
C4
PA66
GA13
ja
–20
+1002)
Black Series, Durotect BS‑beschichtet, Basis-Korrosionsschutz

 
 
______
 1    Empfohlene Einsatztemperatur. Bei Temperaturen über +100 °C regelmäßig nachschmieren.
 
 
 2    Kurzzeitige Temperaturspitzen bis 120 °C möglich.
 
 

Belastbarkeit

 
 

Radiale Belastbarkeit

Für höhere radiale Belastungen geeignet

 

Die Kugeln berühren die Laufbahnen nur in einem Punkt. Bei rein radialer Belastung liegen die Kontaktpunkte von Wälzkörpern und Laufbahnen jeweils in der Laufbahnmitte. Damit geht die Verbindung der Kontaktpunkte durch die Radialebene; das heißt, die optimale Lastrichtung ist eine rein radiale Belastung ➤ Bild 2 und ➤ Bild 3. Spannlager nehmen deshalb auch höhere radiale Belastungen auf.

 

Größere Kugelsätze erlauben höhere Belastungen

 

Die Belastbarkeit hängt von der Lagerreihe und der Größe des Kugelsatzes der Referenzlager ab. So ist die Rillenkugellager-Reihe 60 mit dem kleineren Lagerquerschnitt nicht so hoch belastbar wie die (auf den Bohrungsdurchmesser d bezogen) abmessungsgleiche Standard-Baureihe 62 mit einem größeren Kugelsatz. Die schwere Lagerbaureihe 63 mit dem größten Kugelsatz eignet sich für noch höhere Belastungen bei gleichem Bohrungsdurchmesser ➤ Bild 18.

 
   

Bild 18
Referenzlager, Querschnitts- und Tragfähigkeitsvergleich bei Lagern mit d = 40 mm

Cr =  Dynamische Tragzahl

 

imageref_21150369803_All.gif

 
 

Axiale Belastbarkeit

Axial in beiden Richtungen belastbar

 

Aufgrund der tiefen Laufrillen in den Lagerringen und der engen Schmiegung zwischen den Laufrillen und Kugeln sind Spannlager axial in beiden Richtungen belastbar ➤ Bild 2 und ➤ Bild 3. Die axiale Belastbarkeit hängt unter anderem von der Lagergröße, der inneren Konstruktion und dem Betriebsspiel ab. Eine zu hohe axiale Belastung kann jedoch das Laufgeräusch erhöhen und die Gebrauchsdauer der Lager erheblich verringern.

 
imageref_18348417035_All.gif   Bestehen Unsicherheiten bezüglich der axialen Belastbarkeit der Lager, bitte bei Schaeffler rückfragen.  
 

Ausgleich von Winkelfehlern

 
imageref_17757187211_All.gif   Die Einheiten dürfen nicht zur Aufnahme von Schwenk- oder Taumel­bewegungen eingesetzt werden ➤ Link .  
 

Kompensation statischer Fluchtungsfehler

 

Lager mit sphärischer Mantelfläche des Lageraußenrings kompensieren in Gehäusen mit kugeliger Bohrung statische Fluchtungsfehler der Welle ➤ Bild 19, ➤ Bild 20 und ➤ Bild 21.

 
 

Der Ausgleich von Fluchtungsfehlern muss innerhalb des zulässigen Winkels von ±5° für wartungsfreie oder ±2,5° für nachschmierbare Gehäuseeinheiten liegen. Voraussetzung ist, dass die Mittelachsen der Innenringe auf einer gemeinsamen Geraden liegen.

 
 

Für Einheiten mit Schmiernut im Gehäuse und Schmierbohrung im Spannlager gilt:

 
 
  • Bis ±2,5° sind Einheiten nachschmierbar
  • Zwischen ±2,5° und ±5° ist die Möglichkeit zur Nachschmierung von der jeweiligen Einheit abhängig. Hierzu bitte rückfragen
  • Über ±5° ist keine Nachschmierung mehr möglich.
 
   

Bild 19
Kompensation statischer Fluchtungsfehler der Gehäuse

±5° bei wartungsfreien Lagern
±2,5° bei nachschmierbaren Lagern

 

imageref_9007206450930315_All.gif

 
   

Bild 20
Kompensation statischer Fluchtungsfehler der Welle

±5° bei wartungsfreien Lagern
±2,5° bei nachschmierbaren Lagern

 

imageref_9007206450933387_All.gif

 
   

Bild 21
Kompensation statischer Fluchtungsfehler der Welle

±5° bei wartungsfreien Lagern

 

imageref_9007205740529291_All.gif

 
 

Spannlager für dauernde Pendelbewegung des Außenrings in der Gehäusebohrung nicht geeignet

imageref_17757187211_All.gif   Spannlager können nicht eingesetzt werden, wenn der Außenring in der Gehäusebohrung dauernd Pendelbewegungen ausführt. Das ist der Fall, wenn die Welle ein zu großes Untermaß aufweist oder die Mittelachsen der Innenringe von einer gemeinsamen Geraden so sehr abweichen, dass das im Lager vorhandene Kippspiel überschritten wird. In diesem Fall wird der Außenring über den Kugelsatz vom Innenring in die bei jeder Umdrehung des Lagers erfolgende Pendelbewegung mit einbezogen. Wie diese Situation sich darstellt, zeigen die Bilder an einer verbogenen Welle und einer Trommel mit parallelen, jedoch nicht fluchtenden Zapfen ➤ Bild 22 und ➤ Bild 23. Diese Formfehler der Maschinenteile bewirken schon bei der Montage eine Verkippung des Lagers und bei der Rotation eine ständige Pendelbewegung des Außenrings.  
   

Bild 22
Pendelbewegung der Außenringe bei verbogener Welle


 

imageref_9007205740531211_All.gif

 
   

Bild 23
Pendelbewegung der Außenringe bei nicht fluchtendem Zapfen


 

imageref_9007205740533131_All.gif

 

Eine unterdimensionierte Welle verursacht ständige Taumelbewegungen

 

Ebenfalls kritisch ist die Lagerung einer unterdimensionierten Welle ➤ Bild 24. Noch fluchtend im unbelasteten Zustand, biegt sie sich unter der Last durch, wie am Beispiel einer Umlenktrommel gezeigt. Dadurch führen die Lager eine ständige Taumelbewegung aus. Liegt in diesem Fall noch Umfangslast für den Außenring vor, wird das Aus­schlagen der Gehäuse­bohrung beschleunigt (Verschleiß).

 
   

Bild 24
Pendelbewegung der Außenringe bei durchgebogener Welle


 

imageref_9007205740535051_All.gif

 
 

Schmierung

 
 

Beidseitig abgedichtete Spannlager sind mit einem hochwertigen Lithiumseifenfett auf Mineralölbasis befettet, das über gute Korrosionsschutz­eigenschaften verfügt ➤ Tabelle 5. Lager mit sphärischer Mantelfläche sind bis auf wenige Baureihen (wie AY..-XL-NPP-B) nachschmierbar.

 
 

Spannlager mit zylindrischer Mantelfläche sind maximal befettet. Die Fettfüllung ist dabei so bemessen, dass sie für die gesamte Lebensdauer des Lagers ausreicht. Dadurch sind diese Lager im Allgemeinen wartungsfrei. Spannlager können nach außen abgewinkelte Blechscheiben haben, die damit einen größeren Fettraum bilden. Nur wenige Ausführungen mit zylindrischer Mantelfläche sind zusätzlich nachschmierbar.

 
 

Spannlager mit Gummidämmring oder Einstellring sind nicht nachschmierbar.

 
   
Tabelle 5
Empfohlene Schmierfette für Spannlager
 

Kurz­zeichen
Klassifizierung
Art des
Schmierfettes
Empfohlenes
Arcanol-Fett
zur Nach­schmierung
GA13
Kugel- und Spannlagerfett Standard
für D > 62 mm
Lithiumseife
Mineralöl
Multi3
GA22
Leichtlauffett
mit niedrigem Reibmoment
Lithiumseife
Esteröl
-
L069
Spannlagerfett
für weiten Temperaturbereich
Polyharnstoff
Esteröl
-
GA11
Medienbeständiges Wälzlagerfett
für Temperaturen bis +250 °C
PTFE
Alkoxyfluorether
Temp200
GA47
Medienbeständiges Wälzlagerfett
für Temperaturen bis +140 °C
Barium­komplexseife
Mineralöl
-
L178
Wälzlagerfett für hohe Drehzahlen
Barium­komplexseife PAO Öl
-
Fortsetzung ▼

 
 
______
 1    GA steht für Grease Application Group, basierend auf Grease Spec 00.
 
   
Tabelle 6
Empfohlene Schmierfette für Spannlager
 

Kurz­zeichen
Gebrauchs­temperatur­bereich
Obere Dauergrenz­temperatur
ϑGrenz,oben1)
NLGI-Klasse
Drehzahl-­kennwert
n · dM
ISO-VG-Klasse (Grundöl)
°C
°C
min–1 · mm
von
bis
von
bis
von
bis
GA13
–30
+120
+75
3
- 500 000
68
150
GA22
–50
+120
+70
2
- 1 500 000
10
22
L069
–40
+180
+120
2
- 700 000
68
220
GA11
–30
+260
+200
2
- 300 000
460
680
GA47
–20
+130
+70
1
2
350 000
150
320
L178
–20
+142
+75
2
- 800 000
22
46
Fortsetzung ▲

 
 
______
 1    Die obere Dauer-grenztemperatur ϑGrenz,oben darf nicht überschritten werden, wenn eine temperatur­bedingte Minderung der Fettgebrauchsdauer vermieden werden soll.
 

Verträglichkeit mit Kunststoffkäfigen

 

Werden Lager mit Kunststoffkäfig verwendet, ist sicherzustellen, dass beim Einsatz von Syntheseölen oder Schmierfetten auf Syntheseölbasis sowie bei Schmierstoffen mit einem hohen Anteil an EP‑Zusätzen die Verträglichkeit des Schmierstoffs mit dem Käfigmaterial gegeben ist.

 
 

Spannlager in VA-Ausführung

 

Als Erstbefettung wird ein Al-Komplexseifenfett mit Lebensmittel­freigabe nach NSF-H1 eingesetzt, das in vielen Fällen für die Gebrauchsdauer der Lager ausreicht. Zum Nachschmieren haben die Außenringe am Umfang Schmierbohrungen.

 
 

Black Series

 

Die Black-Series-Spannlager nach JIS sind mit einem Fett der Fettgruppe GA13 befettet ➤ Tabelle 5.

 
 

Abdichtung

 

Berührungsfreie oder berührende Dichtungen

 

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen berührungsfreien und berührenden Dichtungen in der Anschlusskonstruktion und im Lager.

 
 

Die Abdichtung beeinflusst die Gebrauchsdauer einer Lagerung erheblich. Sie soll den Schmierstoff im Lager halten und verhindern, dass Verun­reinigungen in das Lager gelangen.

 
 

Verunreinigungen können sich unterschiedlich auswirken:

 
 
  • Eine große Zahl sehr kleiner, abrasiv wirkender Partikel erzeugt im Lager Verschleiß. Das größere Spiel oder das zunehmende Geräusch beendet die Gebrauchsdauer des Lagers
  • Größere, überrollte harte Partikel vermindern die Ermüdungs­lebensdauer, weil sich bei hohen Lagerbelastungen an den Eindruckstellen Pittings bilden.
 

Bauformabhängige Dichtungen

 

Die unterschiedlichen Ausführungen der Dichtungen sind nachfolgend erläutert. Die bauformabhängigen Dichtungsformen, die in den einzelnen Spannlagern eingesetzt werden, sind in der Tabelle der Merkmale zusammengefasst ➤ Tabelle 3 und ➤ Tabelle 4.

 
 

Übersicht Dichtungsformen

 

Dichtungen für Spannlager sind dreiteilig aufgebaut. Dieses Konzept bietet durch die fest eingerollte, innere Stahlblechscheibe einen optimalen Sitz im Lager und gleichzeitig eine konzentrische Einstellung der Dichtlippe zum Innenring. Die berührenden Dichtungen auf beiden Seiten des Lagers schützen vor Verschmutzung und dem Verlust von Schmierstoff.

 
 

Die Dichtungen für Spannlager sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich ➤ Tabelle 7. Das angegebene Nachsetzzeichen wird im Bestell­kurzzeichen angegeben und ist in der Tabelle der Nachsetzzeichen erläutert ➤ Abschnitt .

 
   
Tabelle 7
Dichtungsformen
 

P-Dichtung  (NPP)
imageref_9007214931920907_All.gif   Zwei verzinkte Stahlblechscheiben (oder in VA-Ausführung) mit dazwischen­liegendem NBR-Teil, Dichtlippe axial vorgespannt.
Zum Schutz der Dichtlippe vor mechanischer Beschädigung
ist die äußere Blechscheibe tief heruntergezogen.
Eingesetzt in schmal bauenden Spannlagern
mit einseitig verbreitertem Innenring.
R-Dichtung  (KRR)
imageref_9007214805721867_All.gif   Zwei verzinkte, nach außen abgewinkelte Stahlblechscheiben mit dazwischenliegendem NBR- oder PTFE-Teil und radial vorgespannter Dichtlippe. Besserer Schutz vor mechanischer Beschädigung.
Größerer Fettraum durch die nach außen abgewinkelten Blechscheiben. Eingesetzt in Spannlagern mit beidseitig verbreitertem Innenring.
R-Dichtung  mit Schleuderscheibe (KRR-..-2C)
imageref_9007214805724043_All.gif   Wie R-Dichtung, jedoch mit vorgesetzter, korrosionsgeschützter Schleuderscheibe.
Zusätzliche Dichtwirkung ohne Einschränkung
der Drehzahl und zusätzlicher Schutz vor mechanischer Beschädigung.
Fortsetzung ▼

 
   
Tabelle 8
Dichtungsformen
 

T-Dichtung  (KTT)
imageref_9007214805726219_All.gif   Zwei verzinkte Stahlblechscheiben mit dazwischen­liegendem NBR-Teil und drei radial vorgespannten Dichtlippen gegen extrem starke Verschmutzung. Zum besseren Schutz der Dichtlippe vor mechanischer Beschädigung ist die äußere Blechscheibe nach außen abgewinkelt.
Niedrigere Drehzahlen durch höhere Reibung.
L-Dichtung  (Labyrinthdichtung) (KLL)
imageref_9007214948454027_All.gif   Zwei verzinkte Stahlblechscheiben im Außenring, dazwischen ein verzinkter Stahlblech-Winkelring auf den Innenring aufgepresst.
Größerer Fettraum durch die nach außen abgewinkelten Blechscheiben.
Eingesetzt in Lagern mit beidseitig verbreitertem Innenring.
Für höhere Temperaturen und geringere Reibung.
RSR-Dichtung  (2RSR)
imageref_9007214948457483_All.gif   Einteilige, verzinkte Stahlblechscheibe mit anvulkanisierter, radial vorgespannter Dichtlippe aus NBR.
Eingesetzt in Spannlagern mit inkorporierter Spannhülse.
RSR-Dichtung  mit Schleuderscheibe
imageref_9007214931926027_All.gif   Einteilige Stahlblechscheibe in VA-Ausführung mit anvulkanisierter und radial vorgespannter Dichtlippe aus NBR und vorgeschalteter Schleuderscheibe.
Bei den Black Series ist die Schleuderscheibe Durotect BS-beschichtet.
Dichtkassette mit Schleuderscheibe
imageref_9007214812857995_All.gif   Aufbau wie normale Kassettendichtung, aber
zusätzlich eine Schleuderscheibe, welche das Lager
vor Hochdruckreinigern und vor mechanischer Beschädigung schützt.
Kombinierte Dicht- und Schleuderscheibe mit Schutzscheibe
imageref_9007214812860171_All.gif   Aufbau wie normale Dicht- und Schleuderscheibe,
aber zusätzlich eine Schutzscheibe, welche das Lager
vor Hochdruck­reinigern und vor mechanischer Beschädigung schützt.
Fortsetzung ▲

 
 

BRS-Dichtungen

 

Auf Anfrage können Lager mit BRS-Dichtungen geliefert werden ➤ Bild 25.

 

Für höhere Drehzahlen geeignet

 

Die Reibung ist hier ebenso niedrig wie bei Lagern mit Deckscheiben. Gegenüber diesen haben sie jedoch den Vorteil, dass der äußere gummi-elastische Wulst in der Nut im Außenring gut abdichtet. Dies ist bei drehendem Außenring wichtig, da das Grundöl im Fett durch die Fliehkraft aus dem Seifengerüst herauszentrifugiert wird und bei Deckscheiben durch den undichten metallischen Sitz im Außenring austreten würde.

 
   

Bild 25
BRS-Dichtungen


 

imageref_22948518667_All.gif

 
 

Berührungsfreie Dichtungen in der Anschlusskonstruktion

 

Bei berührungsfreien Dichtungen entsteht nur Schmierstoffreibung im Schmierspalt. Die Dichtungen verschleißen damit nicht und ­bleiben lange Zeit funktionsfähig. Da sie keine Wärme erzeugen, ­eignen sich berührungsfreie Dichtungen auch bei sehr hohen ­Drehzahlen.

 
 

Drehzahlen

 
 

Drehzahlgrenzen für Spannlager

 

Die Drehzahlgrenzen hängen ab von der Belastung, dem Spiel zwischen der Lagerbohrung und der Welle sowie von der Reibung der Dichtungen bei Lagern mit schleifender Dichtung.

 

Drehzahlgrenzen sind Richtwerte

 

Richtwerte für die zulässigen Drehzahlen können aus dem Diagramm abgelesen werden ➤ Bild 26.

 
 

Bei Belastungsverhältnissen Cr/P > 13 können die Drehzahlen erhöht werden. Bei Cr/P < 5 wird die Befestigung durch Passung bei einer Rauheit der Welle von Ra 0,3 empfohlen    ➤ Link. Für schlupffreien Betrieb die radiale Mindestbelastung beachten ➤ Abschnitt .

 
   

Bild 26
Zulässige Drehzahlen für Spannlager

n =  zulässige Drehzahl
d =  Bohrungsdurchmesser
Cr/P =  Belastungsverhältnis
h5, h6, h9 =  Toleranz der Welle (es gilt die Hüll­bedingung Ⓔ)
Symbole/00016410_mei_in_0k_0k.gif  Kugelsatz
Symbole/00016411_mei_in_0k_0k.gif  Bei d = 12 mm, 15 mm und 17 mm gleicher Kugelsatz 203
Symbole/00016412_mei_in_0k_0k.gif  Für Spannlager mit Dichtungen L, P oder R
Symbole/00016413_mei_in_0k_0k.gif  Für Spannlager mit Dichtungen T

 

imageref_9007214070413195_All.gif

 
imageref_18348417035_All.gif   In den genannten Anwendungsfällen mit Belastungsverhältnissen Cr/P < 5 bitte rückfragen.  
 

Beispiel zur Ermittlung der zulässigen Drehzahl

Beispiel zur Ermittlung der zulässigen Drehzahl

 

Gegeben:

 
 
 
 

 

Toleranz der Welle
h6 Ⓔ
Spannlager
GRAE30-XL-NPP-B
Kugelsatz
206
Dynamische Tragzahl Cr
20 700 N
Belastung P
1 300 N
Abdichtung
Dichtungen P.

 

 
 

Gesucht:

 
 
 
 

 

Belastungsverhältnis
Cr/P = 20 700 N/1300 N

Cr/P > 13
Zulässige Drehzahl
n ≈ 4 300 min–1 ➤ Bild 26.

 

 
 

Geräusch

 
 

Schaeffler Geräuschindex

 

Der Schaeffler Geräuschindex (SGI) ist für diese Lagerart noch nicht verfügbar    ➤ Link. Die Einführung und Aktualisierung der Daten für diese Baureihen erfolgt sukzessiv.

 
 

Temperaturbereich

 
 

Mögliche Betriebstemperaturen der Spannlager lassen sich nach der Käfigausführung und dem Werkstoff der Dichtlippen unterscheiden ➤ Tabelle 9.

 
 

Die Spannlager für hohen oder erweiterten Temperaturbereich haben die Nachsetzzeichen FA164 oder FA101 im Kurzzeichen ➤ Tabelle 3.

 
   
Tabelle 9
Zulässige Temperaturbereiche
 

Betriebs­tempe­ratur
Spannlager
mit Polyamid­käfig PA66
mit Stahlblechkäfig
mit Edelstahl­käfig
mit NBR-Dichtlippe
mit PTFE-Dichtlippe und Labyrinthdichtung
mit NBR-Dichtlippe
°C
°C
°C
FA1013)
FA1644)
von
bis
von
bis
von
bis
von
bis
imageref_19988082955_All.gif
   
–20
+1001) 2)
–40
+180
+150
+250
–35
+100

 
 
______
 1    Kurzzeitige Temperaturspitzen bis +120 °C möglich.
 
 
 2    Bei Spannlagern mit Gummidämmring reduziert sich die maximale Betriebs­temperatur auf +85 °C.
 
 
 3    Hoch- und Tieftemperaturausführung (Nachsetzzeichen FA101) ➤ Abschnitt .
 
 
 4    Hochtemperaturausführung (Nachsetzzeichen FA164) ➤ Abschnitt .
 
 

Die Betriebstemperatur der Lager ist begrenzt durch:

 
 
  • die Maßstabilität der Lagerringe und Wälzkörper
  • den Käfig
  • den Schmierstoff
  • die Dichtungen.
 
imageref_18348417035_All.gif   Sind Temperaturen zu erwarten, die außerhalb der angegebenen Werte liegen, bitte bei Schaeffler rückfragen.  
 

Käfige

 
 

Wälzlagerkäfige werden in Blech- und Massivkäfige unterteilt.

 
 

Sowohl Blech- als auch Massivkäfige sind für Spannlager ausschließlich kugelgeführt.

 
 

Die wichtigsten Aufgaben des Käfigs sind:

 
 
  • Die Wälzkörper voneinander zu trennen, um Reibung und Wärmeentwicklung möglichst gering zu halten
  • Die Wälzkörper in gleichem Abstand voneinander zu halten, damit sich die Last gleichmäßig verteilt
  • Wälzkörper in der unbelasteten Zone des Lagers zu führen.
 
 

Blechkäfige

 

Diese Käfige werden vorwiegend aus Stahl hergestellt ➤ Bild 27. Im Vergleich zu Massivkäfigen aus Metall haben sie ein geringeres Gewicht.

 
 

Weil ein Blechkäfig den Spalt zwischen Innenring und Außenring nur wenig ausfüllt, gelangt Schmierstoff leicht ins Lagerinnere und wird am Käfig gespeichert.

 
   

Bild 27
Spannlager mit Blechkäfigen

Symbole/00016410_mei_in_0k_0k.gif  Nietkäfig

 

imageref_15106878475_All.gif

 
 

Massivkäfige aus Polyamid PA66

 

Massivkäfige aus Polyamid PA66 werden im Spritzgießverfahren hergestellt ➤ Bild 28 und ➤ Bild 29. Damit können in der Regel Käfig­formen ver­wirklicht werden, die besonders tragfähige Konstruktionen ermöglichen. Die Elastizität und das geringe Gewicht des Polyamids wirken sich günstig aus bei stoßartigen Lagerbeanspruchungen, hohen Beschleunigungen und Verzögerungen und bei Verkippungen der Lagerringe gegeneinander. Polyamidkäfige haben sehr gute Gleit- und Notlaufeigenschaften.

 
 

Käfige aus glasfaserverstärktem Polyamid PA66 eignen sich für Dauer­temperaturen bis +120 °C. Aufgrund der eingesetzten Dichtung aus NBR reduziert sich die Dauertemperatur für das Spannlager ➤ Abschnitt .

 
   

Bild 28
Massivkäfig aus Polyamid bei Standardlagern

Symbole/00016410_mei_in_0k_0k.gif  Polyamidkäfig

 

imageref_22607096715_All.gif

 
   

Bild 29
Massivkäfig aus Polyamid bei Black Series

Symbole/00016410_mei_in_0k_0k.gif  Polyamidkäfig

 

imageref_15106887307_All.gif

 
 

Lagerluft

 
imageref_17757187211_All.gif   Die Unterscheidung der Spannlager nach ISO‑Programm und JIS‑Programm (Black Series) ist bei der radialen Lagerluft zu beachten.  
 

Radiale Lagerluft der Spannlager

 

Die radiale Lagerluft ist bei den meisten Baureihen Group 3 nach ISO 5753-1 ➤ Tabelle 3 und damit größer als bei normalen Rillen­kugel­lagern ➤ Tabelle 10. Nach ISO 5753-1 ist die radiale Lagerluft in Gruppen unterteilt ➤ Bild 30.

 
 

Durch die größere Lagerluft werden Fluchtungsfehler und Wellen­durchbiegungen besser aufgenommen.

 
   

Bild 30
Radiale Lagerluft


 

imageref_22224951563_All.gif

 
   
Tabelle 10
Radiale Lagerluft der Spannlager (außer Black Series)
 

Bohrung
Radiale Lagerluft
d
mm
Group N
μm
Group 3
μm
Group 4
μm
Group 5
μm
über
bis
min.
max.
min.
max.
min.
max.
min.
max.
2,5
6
2
13
8
23
- - - -
6
10
2
13
8
23
14
29
20
37
10
18
3
18
11
25
18
33
25
45
18
24
5
20
13
28
20
36
28
48
24
30
5
20
13
28
23
41
30
53
30
40
6
20
15
33
28
46
40
64
40
50
6
23
18
36
30
51
45
73
50
65
8
28
23
43
38
61
55
90
65
80
10
30
25
51
46
71
65
105
80
100
12
36
30
58
53
84
75
120
100
120
15
41
36
66
61
97
90
140
120
140
18
48
41
81
71
114
105
160
140
160
18
53
46
91
81
130
120
180

 
 

Radiale Lagerluft der Black Series (Spannlager nach JIS)

 

Die radiale Lagerluft entspricht nach JIS B 1520 C3 bei Spannlagern UC sowie C4 bei Spannlagern UK. Sie ist damit größer als bei normalen Rillenkugellagern ➤ Tabelle 11.

 
 

Durch die größere Lagerluft werden Fluchtungsfehler und Wellen­durchbiegungen besser aufgenommen.

 
   
Tabelle 11
Radiale Lagerluft der Black Series
 

Bohrung
Kugel­satz
Außen­durch­messer
Radiale Lagerluft
d
D
C3
C4
mm
inch
mm
μm
μm
min.
max.
min.
max.
12
- 204
47
13
28
20
36
12,7
1/2
14,288
9/16
15
-
15,875
5/8
17
-
17,462
11/16
19,05
3/4
20
-
20,638
13/16 205
52
13
28
23
41
22,225
7/8
23,812
15/16
25
-
25,4
1
26,988
1 1/16 206
62
28,575
1 1/8
30
-
30,162
1 3/16
31,75
1 1/4
31,75
1 1/4 207
72
15
33
28
46
33,338
1 5/16
34,925
1 3/8
35
-
36,512
1 7/16
38,1
1 1/2 208
80
39,688
1 9/16
40
-
41,275
1 5/8 209
85
18
36
30
51
42,862
1 11/16
44,45
1 3/4
45
-
46,038
1 13/16 210
90
47,625
1 7/8
49,212
1 15/16
50
-
50,8
2
Fortsetzung ▼

 
   
Tabelle 12
Radiale Lagerluft der Black Series
 

Bohrung
Kugel­satz
Außen­durch­messer
Radiale Lagerluft
d
D
C3
C4
mm
inch
mm
μm
μm
min.
max.
min.
max.
50,8
2 211
100
23
43
38
61
52,388
2 1/16
53,975
2 1/8
55
-
55,562
2 3/16
57,15
2 1/4 212
110
58,738
2 5/16
60
-
60,325
2 3/8
61,912
2 7/16
63,5
2 1/2 213
120
65
-
65,09
2 9/16
66,675
2 5/8 214
125
25
51
46
71
68,262
2 11/16
69,85
2 3/4
70
-
71,438
2 13/16 215
130
73,025
2 7/8
74,612
2 15/16
75
-
76,2
3
77,787
3 1/16 216
140
79,375
3 1/8
80
-
80,962
3 3/16
82,55
3 1/4 217
150
30
58
53
84
84,137
3 5/16
85
-
87,312
3 7/16
88,9
3 1/2 218
160
90
-
93,662
3 11/16 219
170
95
-
100
- 220
180
100,012
3 15/16
101,6
4
Fortsetzung ▲

 
 

Abmessungen, Toleranzen

 
imageref_17757201419_All.gif   Die Hauptabmessungen der Standardlager und korrosionsbeständigen Spannlager entsprechen ISO 9628 und DIN 626-1 ➤ Maßtabelle.  
  Die Hauptabmessungen der Black Series entsprechen JIS B 1558 ➤ Maßtabelle.  
imageref_17757201419_All.gif   Die Grenzmaße für Kantenabstände entsprechen DIN 620-6. Übersicht und Grenzwerte    ➤ Link.  
   

Bild 31
Symmetrischer Ringquerschnitt mit gleichen Kantenabständen bei beiden Ringen

d =  Innendurchmesser
r1, r2 =  Kantenabstände
Symbole/00016410_mei_in_0k_0k.gif  Kreisbogen (Radius mit Nennkantenabstand), über den kein Werkstoff vorstehen darf
Symbole/00016411_mei_in_0k_0k.gif  Radial
Symbole/00016412_mei_in_0k_0k.gif  Axial

 

imageref_9007214361616267_All.gif

 
 

Normaltoleranzen der Standardlager

 

Der Außendurchmesser der Lager entspricht der Toleranzklasse Normal nach ISO 492 ➤ Tabelle 13. Die Bohrung des Innenrings hat eine Plus­toleranz zur einfacheren Montage des Lagers.

 
   
Tabelle 13
Toleranzen der Spannlager
 

Innenring
Außenring
Nennmaß
Bohrung
d
Abweichung

 tΔdmp
Nennmaß
Außendurchmesser
D
Abweichung1) 2)

 tΔDmp
mm
μm
mm
μm
über
bis
L
U
über
bis
U
L
12
18
0
+18
30
50
0
–11
18
24
0
+18
50
80
0
–13
24
30
0
+18
80
120
0
–15
30
40
0
+18
120
150
0
–18
40
50
0
+18
150
180
0
–25
50
60
0
+18
180
250
0
–30
60
90
0
+25
- - - -
90
120
0
+30
- - - -

 
 
______
 1    Bei abgedichteten Lagern können der Größt- und Kleinstwert des Außen­durchmessers vom Mittelwert etwa 0,03 mm abweichen.
 
 
 2    Toleranzen der Außendurchmesser auch für 2..-KRR und 2..-NPP-B gültig.
 
 
Toleranzsymbole ➤ Tabelle
U =  Oberes Grenzabmaß
L =  Unteres Grenzabmaß
 
 

Normaltoleranzen korrosionsbeständiger Spannlager

 

Der Außendurchmesser der Lager entspricht der Toleranzklasse Normal nach ISO 492 ➤ Tabelle 14 und ➤ Tabelle 15. Die Bohrung des Innenrings hat eine Plustoleranz zur einfacheren Montage des Lagers.

 
   
Tabelle 14
Toleranzen der Spannlager, Corrotect‑beschichtet
 

Innenring
Außenring
Nennmaß
Bohrung
d
Abweichung

 tΔdmp
Nennmaß
Außendurchmesser
D
Abweichung1)

 tΔDmp
mm
μm
mm
μm
über
bis
L
U
über
bis
U
L
12
18
0
+18
30
50
0
–11
18
24
0
+18
50